Keto und LCHF - warum für mich beides zusammengehört
Keto ist heute vielen Menschen ein Begriff. LCHF dagegen ist deutlich weniger bekannt, obwohl beide Ernährungsweisen eng miteinander verbunden sind.
LCHF steht für Low Carb High Fat, also für eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und einem höheren Anteil guter Fette. Die ketogene Ernährung geht noch einen Schritt weiter: Die Kohlenhydrate werden so weit reduziert, dass der Körper seinen Stoffwechsel umstellt und verstärkt Fett als Energiequelle nutzt. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper. Diesen Zustand nennt man Ketose.
Für mich ist aber nicht nur entscheidend, wie wenige Kohlenhydrate wir essen. Ebenso wichtig ist, was tatsächlich auf unseren Tellern liegt.
Bei einer ketogenen Ernährung wird die Menge der Kohlenhydrate deutlich reduziert. Dadurch kann der Körper in die Ketose kommen und vermehrt Fett und Ketonkörper zur Energiegewinnung nutzen.
Dieser klare Rahmen kann sehr hilfreich sein. Viele Menschen erleben, dass ihre Mahlzeiten besser sättigen, der Heißhunger ruhiger wird und sie nicht mehr ständig über das nächste Essen nachdenken müssen.
Dabei reicht es jedoch nicht, einfach nur Brot, Nudeln und Zucker wegzulassen. Auch eine ketogene Ernährung sollte den Körper gut versorgen und sich langfristig in das eigene Leben integrieren lassen.
Genau an dieser Stelle kommt für mich LCHF ins Spiel.
LCHF schaut genauer auf den Teller
Bei LCHF geht es nicht nur darum, möglichst wenige Kohlenhydrate zu essen. Die Qualität der Lebensmittel spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Die Grundlage bilden für mich möglichst natürliche Zutaten, aus denen sich unkomplizierte und sättigende Mahlzeiten zusammenstellen lassen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Fleisch, Fisch und Eier
- Käse und ausgewählte Milchprodukte
- kohlenhydratarmes Gemüse und Salate
- Butter, Olivenöl und andere gute Fette
- Kräuter, Gewürze und einfache Grundzutaten
Dafür braucht es keine lange Liste spezieller Ersatzprodukte und auch keinen täglichen Einkauf in einer besonderen Keto-Abteilung.
Natürlich darf auch einmal etwas Praktisches oder Fertiges dabei sein. Es geht nicht um Perfektion. Hochverarbeitete Produkte sollten für mich aber nicht die Grundlage der täglichen Ernährung bilden.
Wenige Kohlenhydrate machen noch lange kein gutes Lebensmittel aus
Auf vielen Verpackungen stehen heute Begriffe wie „Low Carb“, „Keto“ oder „ohne Zuckerzusatz“. Das klingt zunächst passend, sagt aber noch nicht automatisch etwas über die Qualität des Produktes aus.
Ein Lebensmittel kann sehr wenige Kohlenhydrate enthalten und trotzdem aus einer langen Liste stark verarbeiteter Zutaten bestehen. Es kann Süßstoffe, Füllstoffe, Aromen oder Fettquellen enthalten, die wir in einer selbst zubereiteten Mahlzeit wahrscheinlich nicht verwenden würden.
Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Macht mich dieses Lebensmittel wirklich satt? Tut es mir gut? Hilft es mir dabei, meine Ernährung langfristig ruhig und unkompliziert zu gestalten?
Nicht jedes sogenannte Keto-Produkt ist grundsätzlich schlecht. Aber nur weil etwas in die persönliche Kohlenhydratgrenze passt, ist es noch lange keine gute Wahl für jeden Tag.
Die Kombination ist für mich das Entscheidende
Keto und LCHF stehen für mich nicht in Konkurrenz zueinander.
Die ketogene Ernährung gibt einen klaren Rahmen vor und ermöglicht den Weg in die Ketose. LCHF erinnert gleichzeitig daran, dass Ernährung mehr ist als eine bestimmte Zahl an Kohlenhydraten.
Es geht auch um die Qualität der Zutaten, eine gute Sättigung, einfache Mahlzeiten und einen möglichst natürlichen Umgang mit Lebensmitteln.
Genau diese Kombination ist für mich unschlagbar.
So setzen wir es bei Back to Basics um
Bei Back to Basics lernst du keine komplizierten Berechnungen und musst auch nicht dauerhaft jedes Lebensmittel abwiegen oder in einer App erfassen.
Du lernst stattdessen ein klares System kennen, mit dem du deine Mahlzeiten selbstständig zusammenstellen kannst. Dabei schauen wir sowohl auf die Kohlenhydratmenge als auch auf die Auswahl der Lebensmittel.
Du sollst verstehen:
- welche Lebensmittel dich auf deinem Weg in die Ketose unterstützen,
- wie du sättigende Mahlzeiten zusammenstellst,
- welche Fettmenge für dich sinnvoll ist,
- warum ausreichend Eiweiß wichtig ist,
- und wie du auch in einem normalen Alltag gute Entscheidungen treffen kannst.
Es geht nicht darum, dass jeder Teller perfekt aussieht. Es geht darum, eine verlässliche Grundlage zu schaffen, auf die du immer wieder zurückgreifen kannst.
Nicht perfekt, sondern langfristig tragfähig
Eine gute Ernährung muss zum Leben passen. Es wird Tage geben, an denen du mehr Zeit zum Kochen hast, und andere, an denen es schnell gehen muss. Es wird Einladungen, Reisen, stressige Zeiten und unerwartete Situationen geben.
LCHF bedeutet für mich deshalb nicht, immer alles hundertprozentig richtig zu machen. Es bedeutet, die Grundlagen zu verstehen und möglichst oft Entscheidungen zu treffen, die dir guttun.
Back to Basics verbindet den klaren Weg in die Ketose mit den wertvollen Grundgedanken von LCHF und macht beides im Alltag gut umsetzbar.
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