Tag 4 – feels like Wochenende

Donnerstag, 05.11.2020 – Irgendwie ging an Tag 4 mein innerer „Tacho“ falsch: Ich hatte ständig das Gefühl, es sei Freitag. Auch wenn noch Restwattegefühl von den Erlebnissen der ersten Woche vorhanden war, hab ich mich dennoch recht glücklich deswegen gefühlt. Nein, ich war nicht enttäuscht, als ich merkte, dass am nächsten Tag erst das Wochenende eingeläutet wird – das schöne Gefühl blieb einfach da. Dafür bin ich sehr dankbar gewesen.

Und dementsprechend konnte ich ganz anders in den Tag einsteigen, so wie ich es gerne von Anfang an gehabt hätte.

Alles anders: Einkaufen - MIT Struktur!

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten (ich will ja einfach mal in der Corona-Pause ganz neue Strukturen für mich testen) habe ich vor dem Einkaufen einen Mahlzeitenplan für die nächsten Tage gemacht. Nein, das ist keiner, der jede Mahlzeit an jedem Tag festschreibt, ich kann natürlich die Mahlzeiten auch unter den Tagen wechseln, spontan, wie ich das will.

Aus diesem Mahlzeitenplan habe ich einen Einkaufszettel erstellt und war dann einkaufen – und zwar ausnahmsweise so ziemlich das, was auf dem Zettel stand! Gut, da sind noch ein paar gemütliche Socken in meinen Wagen gerutscht, aber das kann ja wohl jeder sofort verstehen. KUSCHELSOCKEN!

Theoretisch brauch ich jetzt erst wieder am Dienstag einkaufen. Theoretisch. Und das fühlte sich sehr gut an, nämlich sehr ordentlich, sehr vernünftig, sehr erwachsen und sehr geordnet! Das ist gleichzeitig auch sehr anders als sonst für mich.

Normalerweise

In meinem normalen Alltag kaufe ich pro Woche locker dreimal ein. Jaha, ich sag es, wie es ist. Das kann ich durchaus zumindest ökologisch ein wenig abmildern, weil ich das in der Regel in Verbindung mit eh stattfindenden Fahrten mache. Weil ich dann „eh dran vorbei komm“. 

Dennoch raubt das unterm Stich natürlich dennoch zumindest Zeit. Und ist manchmal echt teuer! Denn wer kennt das nicht: Man geht für zwei Teile in den Laden, hat darum schon gar nicht erst einen Einkaufswagen genommen für das bisschen Krams, und kommt schlussendlich bis unters Kinn zugebaggert mit Zeugs wieder aus dem Laden. Also ich kann das jedenfalls ziemlich gut.

Euer Ehren, ich kann das erklären!

Warum ich bislang immer nur kleinere Einkäufe gemacht habe, kann ich mit einigen Argumenten erläutern:

  • Ich mag es nicht, wenn der Kühlschrank knallvoll ist. Dann kann ich mich nämlich ganz schlecht entscheiden, was ich essen will, weil ich dann Lust auf alles mögliche gleichzeitig habe. Das kann dazu führen, dass egal was ich am Ende auf den Tisch stelle, ich nicht wirklich absolut glücklich und zufrieden damit bin. Das ist unschön.
  • Übervolle Kühlschränke nerven mich aber prinzipiell. Wegen Unübersichtlichkeit. Ich möchte möglichst alles auf 1-3 Blicke erfassen können.
  • Ich neige dazu, abends spät noch eine Kleinigkeit zu snacken, was ich eigentlich absolut nicht tun sollte. Schließlich mach ich das nur aus BOCK, nicht aus HUNGER. Ist der Kühlschrank voll, bleiben mir dazu viel zu viele Alternativen. 
  • Böse Zungen behaupten, ich sei vergesslich und müsse daher öfters nachkaufen. Böse Zungen haben leider Recht! Seufz.

Aha, warum dann jetzt anders?

Weil ich mir theoretisch vorstellen kann, dass es besser, günstiger, zeitsparender wäre. Ich kann das jedoch nur beurteilen, wenn ich es auch mal eine Weile anders, also strukturierter mache.

Kann aber auch sein, dass das berühmte Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner ist? Wir werden es sehen. 

Tag 4 - Ziffer 4

Highlights an Tag 4

Die Highlights zu notieren für diesen Tag fällt absolut leicht! „Lowlights“ nicht in Sicht. Pfoah, danke!

Sie haben Post!

Ganz ab davon, dass das Wetter irrsinnig schön war, kalt mit Sonnenschein, hab ich mit der Post eine Überraschung bekommen, über die ich mich riesig gefreut habe:

Tag 3 - das Gewürz von Broewa

Und zwar von Broewa, die manche von euch vielleicht von „Broewas Brot“ oder einem ihrer Tellerspione auf LCHF.de kennen.

Das hier ist ein selbstgemachtes Gewürz, wo vor allem reichlich selbstgezogene und anschließend selbstgetrocknete Tomate drin ist! Das Aroma ist unbeschreiblich. Wahnsinn.

Und wie sie selbst drauf geschrieben hat: „Passt zu allem… außer Kuchen!“

Danke, Broewa-Babe! <3

Der etwas andere St. Martinsumzug

Ein Mensch mit langem roten Mantel und Helm auf einem Pferd, dahinter eine Blaskapelle, dahinter eine Schar glücklicher Kinder, deren Augen noch strahlender vor Freude leuchteten als ihre bunten Laternen, traditionelle Lieder singend durch das kühle Dunkel ziehen: St. Martin!

Für mich persönlich alle Jahre wieder ein sehr sentimentaler Moment. Ich weiß nicht wieso, aber da bin ich jedes Jahr extrem nah am Wasser gebaut, wenn ich das erlebe. Das war schon als Kind so. Keine Ahnung wieso! Vielleicht weil Menschlichkeit und Teilen ohne Gegenerwartung, wenn jemand das einfach in dem Moment braucht, für mich ganz, ganz hohe Werte im Leben sind? 

Klar, wegen Corona KONNTE das nicht so stattfinden. Aber in unserem Dorf hatte man sich nicht darauf zurückgezogen, es gab einen etwas anderen St. Martinsumzug an diesem Abend. 

Ein Mensch mit langem, roten Mantel und Helm auf einem Pferd, davor ein Traktor mit Lautsprechern, aus denen die traditionellen Lieder schallten, und einige Helfer, die an die Kinder Tüten mit „Lecker“ verteilten. Am Straßenrand Klein und Groß – und auch in diesem Jahr leuchteten Augen und Laternen um die Wette.

Wir waren über die Facebook-Dorfgruppe ermuntert worden, in den Fenstern Kerzen und Lichter zu entzünden. Und ja, das habe ich gründlich getan. 

Danke für dieses Engagement und die tolle Idee!

<3

LCHF Essen des Tages

Hinweis: Wenn ich Rezepte verlinke, sind das meist Rezepte von meiner „großen Webseite“ LCHF.de. Vorteil für dich: Das ist lupenreines LCHF. 😉

Mittags war ich kochfaul, weil ich recht viel zu tun hatte (muss ja, was die letzten Tage liegen geblieben ist, wieder reinholen), also habe ich dankend angenommen, als der Mann anbot, mir auch ein Brühwürstchen heiß zu machen. Dazu gab es einfach nur Senf und ein wenig übrig gebliebenen Coleslaw.

Abends dann eins meiner liebsten Essen: Ziegenkäsetaler (Frischkäse) in Bacon gewickelt und gebraten, dann ab damit auf ein ordentliches Bett aus Feldsalat mit Vinaigrette. Das ist so, so, so lecker! Falls du das noch nie gegessen hast, wird es höchste Zeit, das mal zu probieren.

Musik des Tages

Muss natürlich zu meinem Tag schon passen! War aber nicht so leicht zu finden, denn anscheinend gelingt es nicht so einfach, St. Martins Umzüge auf Film zu bannen, wie ich sie für mich erlebt habe.

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