Projekt 50 – let’s get ready to rumble

Wie ich schon in einem anderen Text erzählt habe, bin ich Mitte Mai 49 Jahre alt geworden. Die 50 ist also nicht mehr in weiter Ferne, sondern ich hör sie schon glasklar trapsen. Und seit ich besagten Text geschrieben habe, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen, dass ich einfach wissen möchte, wie viel Saft noch in der ollen Zitrone steckt, quasi! Welche Ziele würde ich gerne noch theoretisch erreichen und was kann ich bis zum 15. Mai 2020 praktisch umsetzen?

Zeit, konkret zu werden – Zeit, Projekt 50 in Gang zu setzen!

Meine Vorgehensweise

Schritt 1, das Erstellen einer Liste mit potentiellen Zielen, war recht zügig erledigt. Dazu brauchte es nur einen stimmungsvollen Abend bei schönem Sonnenuntergang und ein gute Mischung aus Größenwahn und Sentimentalität. Da kam reichlich Buntgemischtes zusammen, egal, wie abwegig es auf den ersten Blick teilweise erschien, und nach wie vor fallen mir Punkte ein, die einfach mit auf die Liste können, sollen und dürfen.

Schritt 2 – nun das wird eben mein Projekt 50 und ich werde nicht nur machen (teilweise Punkte erreichen, teilweise eben nicht), sondern auch drüber schreiben. Hier.

Ui, doch schwerwiegende Midlifecrisis?

Nö, glaub ich nicht. Also nicht absolute Panik oder sowas, ich möchte einfach versuchen, gründlich an mir zu arbeiten. Auch wenn ich jetzt noch nicht absehen kann, wo das alles hinführen wird… ICH hab richtig Lust darauf. Bock!

Auf meiner Liste stehen größtenteils Punkte, die mich persönlich als Herausforderung sehr reizen – auch wenn sie manchen vielleicht total überzogen und teilweise sogar grenzwertig erscheinen. Es stehen aber auch Punkte darauf, die mich derzeit vielleicht noch nicht so richtig reizen, die aber eine echte Aufgabe oder absolut sinnvoll für mein Seelen- und Körperheil sind. Ob ich die wirklich alle erreiche, das weiß ich nicht. Muss ich auch nicht. Pah! Ich werde mich über jeden einzelnen freuen, den ich schaffe, ansonsten mache ich mir keinen Druck.

Es ist aus meiner Sicht reiner Zufall, dass es ausgerechnet Projekt FÜNFZIG geworden ist, hätte ebenso gut Projekt ZWEIUNDFÜNFZIG werden können – aber ich bin nun einmal 1970 geboren und hab jetzt Lust drauf.

Außerdem bin ich eh nicht normal!

Oder?

Da ich keine meinen Ideen widersprechenden gesundheitlichen oder mentalen Molesten an mir persönlich feststelle, denke ich, dass ich die Herausforderungen antreten kann. Ansonsten lasse ich mich von der Praxis gerne eines Besseren belehren – Lektionen in Demut könnten dabei sein! Aber die werden mich nicht aus meiner Lebensbahn werfen.

Und so stelle ich mir das vor

  1. In den nächsten Texten werde ich meine persönliche Listen bzw. Ideen- oder Inspirationssammlungen veröffentlichen. Ich werde zu manchen Punkten auch eine kleine Erläuterung liefern.
  2. Viele Punkte greifen ineinander bzw. bauen aufeinander auf. Ich könnte natürlich nur das ENDZIEL notieren, aber ich mag kleine Zwischenschritte, das hält meine Motivation oben. Ein Beispiel für aufeinander aufbauende Punkte wäre: Regelmäßig 5 km walken -> regelmäßig 5 km joggen -> 10 km laufen können -> Halbmarathon laufen -> Beantwortung der Frage: Wie weit oder wie lang kann ich maximal am Stück laufen? -> Fisherman Strongman Run überleben (wobei da auch GANZ andere sportliche Entwicklungen noch greifen MÜSSEN, um das zu schaffen…)
  3. Den Status der Aufgaben werde ich kennzeichnen. Also ob ich gescheitert bin oder sie geschafft habe.
  4. Über interessante Erlebnisse und Entwicklungen bei der Erledigung werde ich hier schreiben, ebenso werde ich jeweils einen Endbericht zu den erledigten Punkten schreiben. Gleiches gilt, wenn ich eine Aufgabe nicht schaffe – dann erklär ich natürlich gründlich, wo es hakt.

Magst du mich ein Stück des Weges begleiten?

Manche denken wohl spätestens beim Lesen meiner Liste später: „Wow, die Sudda hat jetzt echt ’nen Schuss raus. Da steppt aber de-fi-ni-tiv gründlich die Midlifecrisis im Kettenhemd!“ – aber wisst ihr was? Ist mir egal. Ist ja MEIN Projekt, nicht das eines anderen. Für solche Fälle gibt es wahlweise die Möglichkeit auf dem Bildschirm oben rechts das berühmte X zu drücken und nicht zu lesen oder aber, wie bei einem richtig gruseligen Krimi, das ganze Spektakel mit dezent verkniffenem Mund durch die leicht gespreizten Finger zu verfolgen.

Wenn ihr aber denkt: „Pfoah, spannend!“ – könnt ihr mich gerne begleiten. Tipps und Kniffe sowie persönliche Erfahrung mit Diversem. Und überhaupt… Ich steh auf eure Meinung!

With a little help from my friends!

Ich sag euch was, ich bin eine ausgesprochene Teamplayerin. Ja doch, ich mag es bisweilen natürlich auch sehr, wenn ich niemanden und nix sehen und hören brauche, um mich ein wenig zu erholen, aber prinzipiell tendiere ich dazu, ohne nette Menschen um mich herum einzugehen wie die berühmte Primel. Und nette Menschen kenn ich zum Glück reichlich.

In diesem reichhaltigen Portfolio schlummert unglaublich viel Wissen und Können oder schlicht Nerven aus Drahtseilen, um mich bei einzelnen der Punkte auf meiner Liste zu begleiten. Daher stehen hinter manchen Punkten auf meiner Projekt-50-Liste einige Namen, das sind die Armen (?), die ich auserkoren habe, mit mir den jeweiligen Schritt zu gehen. Und ja, die wissen schon ob ihres grausamen Schicksals, jedenfalls die meisten. An mancher Stelle werde ich noch ein wenig meinen unwiderstehlichen Charme spielen lassen müssen. 🙂

Hier findest du die anderen Listen verlinkt…

… sobald ich sie veröffentlicht habe! Viel Spaß beim Lesen.

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7 Antworten

  1. Uihhh, das wird ja spannend. Darf ich dich begleiten? Vielleicht kann ich ja das ein oder andere Zielchen abkupfern?! Bin ja ein Jahr nach dir dran…

  2. Ich begleite dich schon etliche Jahre und werde das auch weiter machen.
    ich bin gespannt was du so „anstellst“ 😉
    Vielleicht finde ich dann auch den Weg wieder zurück in die LCHF-Phase.
    Hau rein, leg los

    1. Liebe Silke,

      ach, das ist aber schön. Dann wünsch ich mir doch, dass ich dich vielleicht ein wenig mitreißen kann. <3

      Grüßches,
      Annika

      P.S.: Oh weh, ja, ich bin auch gespannt, was mir noch einfällt - und besonders, was ich davon erreiche. Ich hab jedenfalls gestern zwei neue sportliche Herausforderungen der besonderen Art "geschenkt" bekommen. Aber das erzähl ich euch noch in Ruhe.

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