Projekt 50 – die SPORTLICHE Liste!

Tatatataaaa, hier kommt Teil 1 meiner Liste – einer in Summe (wie ich finde) imposante Sammlung von Ideen und Herausforderungen, denen ich versuchen werde, mich zu stellen. In diesem Artikel schauen wir auf meine SPORTLICHEN Ziele.

Wie ich im Einleitungsartikel bereits zu erklären versuchte: Das sind alles Punkte, die ich in irgendeiner Form reiz- oder besonders sinnvoll finde – und die ich gerne ausprobieren oder aber irgendwann vor meinem 50. Geburtstag angehen oder schaffen möchte.

Ob und welche der Punkte ich nun schaffe oder nicht, das vermag ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Wie ihr sehen könnt, sind es sowieso echt viele Punkte für die knapp 48 verbliebene Wochen bis zum 15. Mai 2020 (meinem 50. Geburtstag) und kunterbunt im Anspruch – gib mir einmal einen Stift und Papier in die Hand sowie gute Laune ins Herz und ich komm auf die dollsten Ideen. Probiere es mal aus, ich wette, dir würde es nicht anders ergehen! Jedenfalls sind sogar diverse Punkte darauf, bei denen ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiß oder einschätzen kann, ob ich körperlich (und damit meine ich nicht nur sportlich) dazu überhaupt in der Lage bin.

Aber erst einmal hoch sichten und dann gilt: Schaffe ich einen Punkt, werde ich mich derbe freuen – je mehr Arbeit und Konsequenz für mich dahintersteckt, desto größer wird vermutlich die Freude sein. Schaffe ich sie nicht, mache ich mir damit keinen Stress, dann ist das so – ich nehme jedenfalls derzeit an, dass mich das kalt lässt, aber sehen wir mal.

Verständnisanleitung

  • Ich habe mir nichts vorgenommen im Sinne von: „Ich muss alle Punkte erreichen“ oder „ich muss mindestens 50 % erreichen“. Ich freu mich einfach über alles, was klappt, alles, was ich schaffe. Es gibt keinen Zwang in irgendeiner Form, es soll mir Spaß machen.
  • Kennzeichnung: Aufgaben, die in Arbeit oder erledigt sind, werden entsprechend gekennzeichnet. Wenn ich dazu einen Text schreibe, werde ich ihn in der Liste verlinken. Ich mache kenntlich, wenn Aufgaben sich als unmachbar erweisen oder ich sie aus anderen Gründen (wie chronische Unlust z.B.) streiche.
  • Wenn ich für eine Aufgabe bereits einen Mentor*in, Paten, Unterstützung, Begleitung o.ä. gefunden habe oder eine Idee habe, WER mir aus meinem Bekanntenkreis dabei helfen könnte, notier ich das ebenfalls dazu. Wenn du dich bei irgendeinem Punkt sehr, sehr angesprochen fühlst und das Gefühl hast, du kannst mir weiterhelfen: Melde dich! <3

Projekt 50 – die Liste!

Auf der Liste, die ich in mehreren Texten veröffentlichen werde, gibt es die Bereiche:

  • Sportliches
  • Persönliches
  • Körperliches
  • Optisches
  • Stylisches
  • Organisatorisches

Heute: Sportliches

  1. Boxstunde besuchen – ich hab einmal in meinem Leben das Vergnügen mit einer Sporteinheit Boxen gehabt und es hat mir außerordentlich gut gefallen. Nein, ich hab keine Probleme zuzuschlagen (NULLKOMMANULL!), aber wohl damit geschlagen zu werden. Darum interessiert mich natürlich eher das Auspowern im Training. Rocky, reich mir den Boxsack und die Handschuhe!
  2. Capoeira-Training ausprobieren – Capoeira gehört zu den Sportarten, die ich schon beim Zusehen unfassbar ästhetisch und schön finde, außerdem liebe ich Bewegung zur Musik. Leider bin ich allerdings mit ziemlich hebefaulen Beinen geschlagen. Daher bin ich gespannt, wie es mir mit einem Probetraining gehen wird.
  3. 200 Hüpfer mit dem Springseil ohne Unterbrechung schaffen – konnte ich früher, so als Kind oder Jugendliche. Neulich habe ich mir ein Springseil gekauft. Äh, furchtbar! Furchtbar anstrengend, furchtbar schwierig. Eine harte Nummer, aber ich gehe zumindest theoretisch davon aus, dass diese Herausforderung einfach Übung und Fleiß erfordert. – UPDATE: 100 klappt jetzt manchmal, zähes Ding!
  4. Aus dem Schneidersitz ohne Einsatz der Hände 5x aufstehen und hinsetzen können – eigentlich eine echt klassische Übung, tatsächlich hab ich das noch nie wirklich ausprobiert. Warum? Ich hab so einen Knall mit meinen Bändern und Fußgelenken, da hab ich einfach Angst drum. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht weil die Bänder und Fußgelenke so viel zu tragen haben und enorm wesentlich sind? – UPDATE: Geht, wenn ich mir etwas für den Notfall zum Festhalten in Griffnähe stelle. Da ist irgendeine Blockade in meinem Kopf!
  5. Ballettstunde nehmen – oh ja, das will ich unbedingt! Auch wenn ich garantiert total doof aussehe in Ballettzeuchs! Jede Wette. Ich bringe euch ein Foto mit.. Vielleicht.
  6. Regelmäßig (1x/Woche) schwimmen gehen – braucht wenig Anmerkung. Ich schwimme sehr gut und sehr gerne, hab das aber absolut aus den Augen verloren. Dabei ist das sehr sinnvolles Muskeltraining, gelenkschonend und hat ein wenig was von Lymphdrainage. Kann nicht schaden. Da nehm ich Hanna mit!
  7. Tae Bo testen bei Petra (Trainerkollegin aus meinem Verein) – im Prinzip siehe Punkt 2… Da ist viel Beinarbeit im Spiel.
  8. Krav maga Stunde oder Seminar besuchen bei Vera. Jepp. Da geht es dann wohl richtig ans Eingemachte… Erwäge, Vera für ein Seminar in meinen Räumen zu buchen. 🙂
  9. Das erste Mal in meinem Leben auf Inlinern fahren ohne Kreischen! DAS ist furchtbar, denn das rollt weg. Gar nicht meins, also eine Herausforderung wert. Das würde ich am liebsten mit Iris machen, auch wenn ich dafür ganz weit zu ihr fahren muss.
  10. Für die meisten Punkte meiner sportlichen Liste wäre es hoch sinnvoll, wenn ich mir selbst einen guten Trainingsplan machen würde. Mit regelmäßigem Update. Denn wie sag ich gern: Krisse nich jeschenkt!
  11. Trainerkollegin Suse wird mit mir eine Choreographie einstudieren. Hab ich hier mehr drüber geschrieben. – UPDATE: Choreo steht!! Yeah!
  12. Rock’n Roll Training (die machen auch Artistik) in der Nähe von Aachen mit Anja. 🙂 Aber auf jeden Fall erst nach den Sommerferien.

Laufen, Wandern & Walken – aufeinander aufbauend

Die schüttel ich mir nicht aus dem Handgelenk, die Erfüllung der Aufgaben dieser Kategorie. Es gibt wirklich Dinge im Leben, die ich lieber mache, da bin ich so faul, dass ich im Bodensatz der Faulheitstasse tief versinke… Aber hier versuche ich, Motivation und Begeisterung nach dem Motto „Fake it, ‚til you make it!“ zu finden. In dem Bereich bin ich selbst richtig gespannt, ob mir das gelingen wird.

Sehr sinnvoll wäre es, für meine Ausdauer, für meine Beine, blablabla. Ich erwarte dennoch kaum, dass ich jemals etwas erleben werde wie das berühmte „Runner’s High“. Leider. Aber wir werden sehen!

Legendäres Bild von 2010 – Zornesrot am Hang!
  1. 1-2 Monate 2x/Woche 5 km walken. Das mach ich mit mir alleine aus… Mein Zorn muss andere nicht treffen, sonst riskier ich zu viele Karma-Punkte. (deswegen am 20.06.2019 gestrichen!)
  2. Danach 1-2 Monate 2x/Woche 5 km schloggen (Kreuzung aus „Schleichen“ und „joggen“). Auch hier: Lonesome Schlogger.
  3. Anschließend 2x/Woche 5 km joggen. Okay, ab hier würde ich gerne diverse mitnehmen – Brijitte, Julia, Jacqueline, Sarah und Hanna zum Beispiel
  4. 10 km am Stück ohne Pause joggend oder schloggend schaffen. (erledigt 20.06.2019)
  5. Locker und zügig 10 km am Stück joggen können. Das mach ich auf jeden Fall mit Brijitte und Julia kommt bestimmt auch mit. <3
  6. Privat Halbmarathon laufen – nein, ich gedenke nicht, an einem Lauf dafür teilzunehmen. Stattdessen schnapp ich mir Brijitte und wir schloggen so langsam wie wir möchten. Bis wir es geschafft haben.
  7. Klären der Frage: Wie weit kann ich am Stück laufen bis ich nicht mehr kann? Also wo ist der Punkt, an dem ich einfach nur noch abgeholt werden muss? Hier weiß ich noch nicht, wer sich mit mir auf diese Nummer einlässt. Aber vielleicht mach ich das besser allein? Das überleg ich mir noch.
  8. 2 Tage hintereinander 20 km wandern – in dem Punkt sind wir nach wie vor im Bereich großer innerlicher Strubbeligkeit unterwegs – wandern ist nicht meins, das wissen die alten Bloglesehasen. Tsja, und mit wem wohl? Mit dem weltbesten Mann. <3
  9. Fisherman Strongman Run (Achtung: Link führt zu Youtube-Film vom Strongman 2017 als Beispiel, worum es da geht) am Nürburgring am 09. Mai 2020 überleben – Distanz noch unklar. Dabei geht es nicht nur um das Laufen, da geht es um hangeln, klettern, Kampf der Höhenangst, was weiß ich. Dickes Ding – dafür müssen halt noch ganz viele andere Punkte meiner Liste vorher ebenfalls funktionieren. Sehr fraglich! Mit dabei auf jeden Fall: Nadine – Mit dabei wahrscheinlich: Jacqueline, Brijitte, Julia, Sarah, Christin, Hanna.
Projekt 50 - die sportliche Liste - Annika am Hang
Paar Jahre später waren das Wandern und ich dann schon windschnittiger…

Spagat & Co – aufeinander aufbauend

  1. Im Grätschsitz Kopf auf den Boden legen (klappt schon ganz gut, wenn ich ordentlich aufgewärmt und vorbereitet bin). – KANN ICH! Erledigt: August 2019
  2. Im Grätschsitz Oberkörper auf den Boden legen. (dazu muss ich die Beine noch deutlich weiter auseinander kriegen, denn Oberkörper ist deutlich schwieriger als nur den Kopf). – UPDATE: Da fehlt nicht mehr viel!
  3. Breitspagat (ist der nächste Schritt nach 2. – aber das zu Erreichen ist echt hart, bin mir sehr unsicher, ob das klappt!)
  4. normaler Spagat (hier fehlen mir nur einige Zentimeter – jedenfalls mit dem linken Bein nach vorne).KANN ICH! Erledigt: Dezember 2019 – linkes Bein vorne
  5. Im Stehen mit weit auseinandergestellten Beinen den Kopf auf den Boden abstellen können (ich glaub, das kann ich! Aber ich weiß es noch nicht, weil ich das erst einmal getestet habe und mir die Schuhe weggerutscht sind). Update: KANN ICH! Wenn ich die Beine weit genug auseinander stelle jedenfalls.

Let’s crunch!

  1. 500 Crunches am Stück (erledigt 06.06.2019 mit Jacqueline zusammen)
  2. 1.000 Crunches am Stück – mach ich natürlich auch mit Jacqueline! Hier übrigens Jacquelines Erfolgsgeschichte auf LCHF.de: Meine kleine LCHF-RaketeERLEDIGT: August 2019
  3. Klären der Frage: Wie viele Crunches kann ich überhaupt maximal am Stück schaffen? (Jacqueline, logo)

Liegestütze, Planken & Konsorten

  1. 10 korrekte Liegestütze am Stück könnenUPDATE: Kann ich! Oktober 2019
  2. 50 korrekte Liegestütze am Stück können – für jedes Lebensjahr eine!
  3. Planke in einfacher Form >2 min halten können

Klettern, Hangeln & so weiter

  1. 5 Klimmzüge schaffen – wenn ich zu dir sage „nasser Sack“, dann kannst du dir garantiert vorstellen, wie ich derzeit an einer Reckstange hänge. Auch hier: Keine Ahnung, ob und inwieweit ich da überhaupt was kann. Ich sage immer: „Ich habe keine Kraft in den Händen.“ Aber ist es vielleicht nicht so, dass ich mir das einfach nur einrede? Wir werden es herausfinden. Dennoch schätze ich, dass das ein hartes Stück Arbeit wird. Wo ich das machen möchte? Och, ich such mir einen Spielplatz mit Klettergerüst.
  2. Klettern ausprobieren – Ich hab Höhenangst und die ist nicht von schlechten Eltern. Punkt. Aber trau ich mich vielleicht doch, wenn ich gesichert bin? Wobei ich jetzt schon alles verwetten möchte, dass ich mindestens 2 Stunden alleine dafür brauchen werde, zu lernen, dass ich den Seilen und Haken vertrauen kann… (Einfach-nur-Anne hat mir mal angeboten, mich mitzunehmen – da frag ich doch mal ganz lieb nach!)
  3. Freihändig ganz oben auf einer Klappleiter (nein, kein Dreitritt – schon höher)stehen ohne sterben. Das mach ich mal mit Jacqui, die hält mein Gezeter aus, wir haben schon einiges zusammen angestrichen und da waren auch Leitern im Spiel. Ist jetzt vielleicht nicht wirklich Sport, aber doch der Punkt, an dem ich richtig ins Schwitzen kommen werde. (wieder die Höhenangst!)
  4. Seil hochklettern können – hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die Punkte 1-3. Doch hier schaltet sich noch Sportstunde-als-Kind-Trauma hinzu sowie die Tatsache, dass das obere Ende eines Sporthallentaus ziemlich hoch und man selbst nicht gesichert ist. Ganz blöde Kombi. Dennoch denke ich: Wenn ich die anderen Punkte schaffe, schaffe ich das auch.
  5. Hangeln können ist dann das letzte in dieser Reihe mit Kraft und klettern.. Da frag ich einfach Rustem, denke ich.

Zwischen den Zeilen

Bei vielen der vorgenannten Punkte ist echte Vorarbeit nötig, die nicht auf den Listen steht (Hanteltraining, spezielle Gymnastik, etc.). Vielfach greifen diverse Listen sogar ineinander!

Beispiel:

Um 50 Liegestütze jemals zu schaffen, muss ich sicherlich mehr trainieren als nur rein Liegestütze zu proben. Wobei… theoretisch könnte das schon reichen, aber in weniger als einem Jahr? Außerdem käme es der Aufgabe deutlich entgegen, wenn ich parallel Gewicht verlieren würde, denn je weniger ich wiege, desto weniger muss ich heben und senken – dieser Punkt kommt auf die Liste KÖRPERLICHES. Massagen könnten ebenfalls schön mithelfen – die hab ich für die Liste PERSÖNLICHES notiert, hm, oder war es auch KÖRPERLICHES? Egal, auf irgendeiner Liste jedenfalls. Vielleicht helfen auch Nahrungsergänzungsmittel? Aber das weiß ich in diesem Moment noch nicht. Das wird die Zeit zeigen.

Gilt aber genauso andersherum! Ich denke schon, dass Sport nützlich ist, um meinen (dann hoffentlich) Superbeachbody zu formen, wie wir es später noch auf der Liste KÖRPERLICHES wiederfinden werden.

Hier findest du die anderen Listen verlinkt…

… sobald ich sie veröffentlicht habe! Viel Spaß beim Lesen.

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