Projekt 50 – die PERSÖNLICHE Liste!

Nach der SPORTLICHEN folgt jetzt die PERSÖNLICHE Liste für mein Projekt 50. Du weißt nicht, was ich mit Projekt 50 meine? Dann lies hier doch einfach mal nach: Projekt 50 – let’s get ready to rumble.

Diese Liste fällt mir weniger leicht – bei manchem lasse ich gefühlt ein wenig „die Hosen runter“. Aber du? Das ist okay. Ich kann viel, aber nicht alles. Ich hab mehr Schwächen und Schwachpunkte als mir manchmal lieb ist, total normal – genau deshalb arbeite ich an mir und feile mit den Listen von Projekt 50 an mir weiter. Aber nicht verbissen – mehr so wie ein Autoliebhaber, der mit weicher Hand seinen Oldtimer restauriert. Ja, das trifft es tatsächlich.

Falls das nicht dein Thema ist, das PERSÖNLICHE auf meiner Liste, kannst du ja in einer paar Tagen noch einmal reinschauen, denn da kommen noch diverse andere Inspirationslisten.

Mach doch mit!

Hömma! Wenn ich schon so tief aus meinem privaten Nähkästchen plaudere… Hast du da auch ein eigenes Thema, das DICH bewegt? Lass mal in den Kommentaren raus. Würde mich total-total-total freuen. <3

Die PERSÖNLICHE Liste

  1. Entspannt Fotos von mir machen lassen – und ich wünsche mir zu lernen, dass es nicht schlimm ist, fotografiert zu werden, dass ich nicht mehr so irrsinnig kritisch auf mein Abbild auf Fotos schau, sondern sie vielleicht sogar mag. Und zwar nicht erst, wenn sie mehr als 1-2 Jahre in einer Schublade oder Festplatte rumgelungert haben. Ich denke, das kann man durch eine gewisse „Konfrontationstaktik“ erreichen! Also immer und immer wieder sich selbst fotografieren oder fotografiert werden. Vielleicht mit anderen die Bilder zusammen analysieren, anstatt sich selbst konstant abzuwatschen. – Das möchte ich aus dem Bauch heraus gerne mit Jasmin machen. Ästhetik ist ein wesentlicher Teil ihres Berufs und sie sagt, was sie denkt, aber ohne Verletzungsgefahr für meine Seele (ganz heikle Kiste!). – P.S.: Aber erwartet kein altmodernes „Duckface“ von mir! Neinneinnein.
  2. Filmchen von mir drehen oder drehen lassen – für das Forschungszentrum Jülich habe ich neulich zugelassen, dass sie einige Sportfilmchen für deren Intranet drehen, als Anreiz oder Inspiration für die Mitarbeiter für Bewegung am Arbeitsplatz quasi. Erst hat mich das fast emotional gekillt, ich wollte mir auch – absolut und definitiv – keinen Vorabcut ansehen. Dann kam der Punkt, an dem es mir echt egal wurde – und damit wurde ich endlich vor der Kamera deutlich entspannter. Jetzt ärger ich mich leicht, dass ich nicht vorher schon so locker war. Mein Ziel mit diesem Punkt daher: Filmen zulassen, es mir ansehen, mich darin einfach zu akzeptieren UND es euch dann hier im Blog zeigen. – Hier suche ich echte Hilfe, egal ob beim Filmen oder der Erläuterung, wie man Filme hübsch zurecht macht (mit Trailer und so), diese Technik ist böhmische Dörfer für mich. Ich kann da auf jeden Fall auch Richie und Karin, also Nachbars, fragen – Achtung: Kann passieren, dass mir das irgendwann tatsächlich sogar Spaß macht, dann hagelt es hier aber Filme, das sag ich euch! 😀
  3. Regelmäßig (1x/2 Wochen) Qualitätszeit mit wichtigen Menschen verbringen, die nicht mit mir verheiratet sind – daran hat es in den letzten Jahren giga gehapert. Ich hatte keine Zeit. Falsch, ich hab mir die Zeit nicht einfach genommen. Gelobe Besserung mit diesem Punkt meiner Liste. Häufiger ist unrealistisch, denn der Mann braucht auch etwas Aufmerksamkeit.
  4. DREI Tage am Stück handy- und internetfrei leben (zuerst hatte ich FÜNF Tage festgelegt, aber da hab ich ehrlich gesagt Schnappatmung bekommen. Das war mir dann doch zu viel…) – Handy und Laptop sind konsequente Begleiter meines Lebens. Nein, nicht aus Spaß, der größte Teil meiner beruflichen Tätigkeit beruht schlicht darauf. Gleichzeitig hat sich daraus parallel eine private Marotte entwickelt, die mir nicht gefällt. Es ist ein Luxus, nicht erreichbar zu sein, irgendwie. – Dieser Aufgabe werde ich mich im Herbst stellen, wenn ich mit dem Mann in Lappland bin – Hoffentlich steht die Welt noch, wenn ich nach diesen Tagen das Internet wieder zuschalte. *bibber* – Exkurs in diesem Zusammenhang: Hat noch jemand von euch „Die Wand“ von Marlen Haushofer gelesen? Pfoah, he!
  5. Autobahnfahren ertragen lernen – Jepp, ich oute mich als Autobahnfahrphobiker. Furchtbar! AUF der Autobahn fahren? Kein großes Ding. Das Problem ist das AUF DIE AUTOBAHN fahren oder diese komischen Wechsel an Autobahnkreuzen… Ich bin auch eine sauschlechte Beifahrerin, wenn es um Autobahnen geht! Ich fahr nicht mit jedem – meine Kinder sind z.B. genau deshalb so ein wenig beleidigt manchmal. Bedeutet nicht, dass ich nicht trotzdem überall hinfahre, ich bin super in Landstraße fahren, das muss mir erst einmal einer nachmachen. Ansonsten ist der Zug bzw. der Nahverkehr das Mittel meiner Wahl. Und doch… so gar nicht trauen finde ich ungut, da will ich ran. – Dafür frage ich meinen Bruder, der ist „Autobahnpolente“ (ausgerechnet, was? Genau mein Humor!), und nervt mich schon seit zig Jahren, dass er mir das austreiben möchte. <3
  6. Meinem ehemaligen Sportlehrer eine Nachricht schicken – Da geb ich noch keine Details zu, denn DIE Story ist einen ganz eigenen Beitrag wert. Da geht es fest an die dunklen Untiefen meiner jugendlichen Dummheitsskala und ist gi-ga peinlich. Soifz! – Risiko: Ich hoffe, er ist noch fit, der Sportlehrer, sonst kriegt der vermutlich den Schlag vor Lachen…
  7. Socken stricken lernen – Hintergrund: Ich bin echte Grobmotorikerin, gleichzeitig liiiieeebe ich handgestrickte Socken. Fazit: Will ich lernen, für die Motorik und für meine persönliche Sockenschublade. Hilfreiche Geister könnten sein: Bea, Inge und Helga. Ich frag mal nach. Nerven aus Drahtseilen sind für ALLE Involvierten absolute Voraussetzung.
  8. Eine ganze Nacht durch tanzen! Ooohhh, was war ich früher gerne raus tanzen! Mich musste man fast an den Hacken aus der Disco rauszerren, nachdem die Lichter bereits wieder an waren und die Angestellten entnervt die Stühle geräuschvoll zusammengeschoben haben. Ich weiß nicht, ob ich das so ausdauernd noch kann, ich ahne jedoch, dass ich zur Rekonvaleszenz vermutlich einige Tage brauchen werden – Denkbare Mittänzerinnen wären z.B. Jacqueline, Jasmin, April, Kläre, Anja und ich wette alles, dass ich genau für diesen Punkt noch di-ver-se finden werde – Mitrudeln erwünscht, in der Crowd macht das garantiert noch mehr Spaß! – der Mann ist leider bekennender Nichttänzer, ich glaube kaum, dass er dabei sein möchte.
  9. Auf hohen Absätzen gescheit gehen lernen – kann ich nämlich GAR NICHT! Ich bin leider (?) in Bezug auf diverse Aspekte des Lebens nicht wirklich der Prototyp einer echten Lady. Bin ich auf höheren (nicht wirklich hohen) Absätzen unterwegs, hörst du mich rund 1 Minute, bevor du mich überhaupt sichten kannst: *Kri*kru*kri*kru*kri*kru*… So KLINGT das jedenfalls. *rolleyes* Das ist so ähnlich wie mit dem Inlinerproblem und dem Aufstehen ohne Händer als Punkte auf der SPORTLICHEN Liste… ich hab schlicht Schiss um meine Häxlein! – In einem Sportkurs ist eine echte „Volldonna“, die Martina, die kann das! Ich werde mich in ihre Obhut begeben. Sie hat mich recht erstaunt angesehen als ich sie vor zwei Wochen darum bat, aber ich hoffe, sie macht es.
  10. Verpackungsmüll mit der Familie gemeinsam um 30 % reduzieren – Das ist eine persönliche Herzensangelegenheit des Mannes und mir. Wir werden versuchen, so viel wie möglich ohne Verpackung zu kaufen. Verpackung wird somit auch ein wesentliches Einkaufsentscheidungskriterium!
  11. Kein Fleisch aus Massentierhaltung. Das ist ein Punkt, der uns seit ich/wir 2009 auf LCHF umgestiegen sind, immer wichtiger geworden ist. Von daher sind wir uns dieser Verantwortung schon sehr bewusst. Und doch: Besser geht immer. Oder zumindest meistens. Bei uns betrifft das eher „die schnelle Bratwurst o.ä.“ z.B. beim Shopping in der Stadt. Auch Restaurants könnte man da konkreter auswählen. [WERBEBLOCK ANFANG – ohne Verdienst, reine persönliche Überzeugung!] Schönes Positivbeispiel für mich: Ludwig im Museum sowie deren Ableger in Köln [WERBEBLOCK ENDE].
  12. Finnisch für Anfänger – ich könnte mich darin baden, wenn ich Finnen beim Sprechen hör. Das eben verlinkte Intro von der Sendung mit der Maus auf Finnisch auf YouTube ist nicht so die Stimmlage, die ich in meinem Gehirn hör, wenn ich an FINNISCH denke, aber ihr könnt ja selbst Sprachbeispiele googlen, wenn ihr Bock habt.
  13. Liebevoller auf mich sehen! – Auch wenn ich mich enorm liebe und mich prinzipiell echt toll finde: Ich bin gleichzeitig meine schärfste Kritikerin, wenn es um mein Aussehen, meine Optik geht. Betrachte ich mich selbst, sehe ich Fehler, die vielleicht bzw. wahrscheinlich andere gar nicht wahrnehmen. Das merkt ihr auch an Punkt 1 meiner Liste… Beispiel: Ich fand meine Beine nach der Abnahme (und als ich dick war sowieso) giga furchtbar. Furchtbar zu dick noch und furchtbar schlabbrig – besonders das von mir als „Bermuda Dreieck“ bezeichnetet Stück an der obersten Oberschenkelinnenseite. Neulich jammerte ich eine Fachfrau deswegen voll. Irgendwann bat sie mich darum, mir die Beine doch mal zu zeigen. Sie schaute sich das aus allen Ecken und Enden an – dann sagte sie: „Okay, deine Beine sind voluminös, aber muskulös. Das Gewebe ist innen weicher, stimmt. Aber ich sehe weder irgendwelche Grottigkeiten und wenn du still stehst fast keine Cellulite. Null Krampfadern. Kurz: Du spinnst.“ – Interessanterweise kann ich meine Beine seitdem anders im Spiegel sehen – was aber nicht heißt, dass ich nicht bei Projekt 50 an meinen Beinen arbeiten werde. Da geht ganz klar trotzdem noch was – pah. Aber nicht mehr so verkopft.
  14. Vielleicht, aber auch nur ganz, ganz vielleicht, werde ich mich an einer Achterbahnfahrt versuchen. Schlimmer geht es für mich kaum! Wenn ich das mache, dann hätte ich gerne Barbara, Sarah und Georg dabei, die können das aushalten und hätten sicher Mordsspaß daran.

Wichtigwichtigwichtig!

Das Bild in diesem Beitrag ist von der phantastischen und überaus talentierten Lena oder auch Going Neon IN PERSONA erstellt worden. Lena schätze ich besonders dafür, dass sie in all ihren mir bekannten Facetten glasklar zeigt, dass sie nicht „nur“ begnadet darin ist, perfekt auf dich zugeschnittene Logos zu machen, sofern du eins brauchst. Nö, da ist noch viel mehr. Edgy. Straight. Und ganz viel Menschimensch.

Me like! Sharply. *Merkelraute-Herzchen*

Es bedeutet mir riesig viel, dass dieses in super Design gemeißelte Statement als riesiges Poster mein Büro ziert. Geht in Herz und Seele. Danke, Lena!

Hier findest du die anderen Listen verlinkt…

… sobald ich sie veröffentlicht habe! Viel Spaß beim Lesen.

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Bitte beachte, dass ich alle Kommentare von Hand freischalte. Und wir alle wissen: Handarbeit ist Qualität und braucht eben seine Zeit. Ich danke für dein Verständnis!

2 Antworten

  1. Liebe Sudda,
    Wie cool
    Ich werde ebenfalls nächsten Mai 50 und arbeite auch gerade an ein paar Punkten – lange nicht so großartige und spektakuläre wie Du, aber doch in ähnliche Richtungen
    Ich werde Dir auf jeden Fall zusehen / mitfiebern.
    Alles Gute, Petra

    1. Hallo liebe Petra,
      ach weißte, ich finde, die Gedanken und Träume sind einem total frei. Und spektakulär ist ja relativ. Kann gut sein, dass ich deine Pläne so empfinden würde, wie du meine gerade.

      Ich weiß ja nun auch gar nicht, was ich davon schaffe oder nicht. Es darf einen halt nur nicht belasten, wenn man etwas nicht schafft. Und es sollte, nein, muss im vernünftigen, noch gesunden Rahmen bleiben, wenn es um die Umsetzung geht – wobei das ja sehr individuell und abhängig von der eigenen Konstitution, Belastungsgrenze und Trainingsgrundlage ist (bei sportlichen Zielen). Jedenfalls wird mich jedes Ziel, dass ich aus meiner Liste schaffe, gigastolz machen, denke ich. Und ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr allein das notieren der Ziele und auch das erste Ausprobieren und durchziehen meine Energie und Lust drauf hochschraubt. Sehr interessant.

      Wenn du ähnlich gepolt bist: Träum! Plane! Mach!

      Liebe Grüße
      Annika

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